Photovoltaik-Rechner

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Berechnen Sie die Rentabilität von Solaranlage und Batteriespeicher mit Eigenverbrauchsanalyse und NPV/IRR-Kennzahlen.

Berechnen Sie Ihre Solar-Rendite. Nutzen Sie den Basis-Modus für schnelle Schätzungen oder den Profi-Modus für Eigenverbrauch, Batteriespeicher und NPV/IRR-Analyse.

PV-Anlage
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Basis-Eigenverbrauch
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Batteriespeicher
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Netzvergütung
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Wie funktioniert der Rechner?

Dieser Rechner schätzt die jährlichen Einsparungen und die Amortisationszeit für Photovoltaik mit Batteriespeicher. Das Modell verwendet vereinfachte Annahmen — es simuliert keine stündliche Produktion oder Verbrauch.

Hauptannahmen:

  1. Jahresproduktion = Anlagengröße × Ertrag × (1 - Systemverluste)
  2. Basis-Eigenverbrauch — wieviel % der Produktion Sie direkt nutzen (ohne Batterie)
  3. Energieverschiebung — die Batterie speichert Tagesüberschuss und gibt ihn nachts ab
  4. Batteriebegrenzungen — maximale Verschiebung hängt von Kapazität, Zyklenzahl und Nachtbedarf ab
  5. Batterieverluste — wir berücksichtigen den Roundtrip-Wirkungsgrad (Laden + Entladen)

Was der Rechner NICHT berücksichtigt:

  • Stündliche Produktions- und Verbrauchsprofile
  • Saisonalität (Ergebnisse sind Jahresdurchschnitte)
  • Änderungen der Energiepreise im Laufe der Zeit
  • Kosten für Batterieaustausch am Lebensende
  • Förderungen und Steuervergünstigungen

Die Ergebnisse sind Schätzungen — betrachten Sie sie als Ausgangspunkt für weitere Analysen, nicht als Garantie für Einsparungen.

Was ist Eigenverbrauch?

Eigenverbrauch ist der Teil der Solarenergie, den Sie direkt im Moment der Produktion nutzen — ohne ins Netz einzuspeisen und später zurückzuziehen.

Warum ist das wichtig? Die Einspeisevergütung liegt deutlich unter dem Strompreis (ca. 8 Cent vs. 35 Cent). Je mehr Strom Sie "vor Ort" verbrauchen, desto größer Ihre Ersparnis. Für die grundlegende PV-Rendite ohne Speicher nutzen Sie unseren Solaranlage Rechner.

Typische Eigenverbrauchsquoten:

Die Erhöhung des Eigenverbrauchs ist der Hauptgrund für die Installation eines Batteriespeichers bei netzgekoppelten Anlagen.

Batteriespeicher — Wann lohnt er sich?

Vorteile eines Batteriespeichers:

Nachteile und Einschränkungen:

Wann lohnt sich ein Speicher?

Um Ihren jährlichen Energieverbrauch zu schätzen, nutzen Sie unseren Stromkostenrechner.

Beispielrechnung

Betrachten wir eine 8 kWp Anlage mit 1.000 kWh/kWp/Jahr Ertrag:

Ohne Speicher:

Mit 10 kWh Speicher:

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist der typische Eigenverbrauch ohne Batteriespeicher?
Für einen typischen Haushalt mit einer 5-10 kWp Anlage liegt der Eigenverbrauch ohne Speicher bei 20-35%. Dies hängt vom Nutzungsprofil ab — wenn die Bewohner außer Haus arbeiten, fließt der größte Teil der tagsüber produzierten Energie ins Netz. Homeoffice oder große Tagesverbraucher (Wärmepumpe, Klimaanlage) erhöhen den Eigenverbrauch auf 40-50%.
Was beeinflusst die Amortisationszeit des Batteriespeichers?
Die wichtigsten Faktoren sind: (1) die Differenz zwischen Kaufpreis und Einspeisevergütung — je größer, desto schneller die Amortisation; (2) der Basis-Eigenverbrauch — je niedriger, desto mehr Nutzen aus der Batterie; (3) der Batteriepreis pro kWh Kapazität; (4) der Nachtverbrauch — eine Batterie hilft nicht, wenn nachts nichts verbraucht wird. Bei aktuellen Batteriepreisen (800-1200 €/kWh) liegt die Amortisation oft bei 10-15 Jahren.
Was bedeutet der Einspeisefaktor?
Dieser vereinfachte Indikator zeigt, wie viel die eingespeiste Energie im Vergleich zum Kaufpreis wert ist. Beispiel: Wenn Sie Strom für 0,35 €/kWh kaufen und für die Einspeisung 0,08 €/kWh erhalten, beträgt der Faktor 0,23 (23%). In Deutschland liegt die Einspeisevergütung derzeit bei etwa 8 Cent/kWh für neue Anlagen.
Was ist der Batterie-Roundtrip-Wirkungsgrad?
Der Roundtrip-Wirkungsgrad ist das Verhältnis der von der Batterie abgegebenen Energie zur beim Laden eingespeisten Energie. Wenn Sie 10 kWh laden und 9,2 kWh nutzen können, beträgt der Wirkungsgrad 92%. Verluste entstehen durch AC/DC-Wandlung, Zellwiderstand und Wärme. Lithium-Ionen-Batterien haben einen Wirkungsgrad von 90-95%, ältere Technologien (z.B. Blei-Säure) von 70-85%.
Bietet der Batteriespeicher Notstromversorgung?
Das hängt von der Systemkonfiguration ab. Die Batterie allein reicht nicht aus — Sie benötigen einen Hybrid-Wechselrichter mit Backup-Funktion (USV) und entsprechende Verkabelung. Im Backup-Modus versorgt die Batterie ausgewählte Stromkreise (z.B. Kühlschrank, Beleuchtung), aber die Laufzeit hängt von Kapazität und Last ab. Vollständige Autarkie erfordert eine deutlich größere Batterie und Solaranlage.
Wie dimensioniere ich die Batteriespeicherkapazität?
Eine Faustregel: Batteriekapazität ≈ Nachtverbrauch in kWh. Für ein Haus mit 5.000 kWh/Jahr und 40% Nachtverbrauch sind das etwa 5-6 kWh täglich = eine 5-10 kWh Batterie. Eine größere Batterie lohnt sich nicht immer — bei geringem Tagesüberschuss können Sie sie nicht voll laden. Eine zu kleine Batterie verschleißt schneller (mehr tägliche Zyklen).
Warum sind die Ergebnisse nur Schätzungen?
Der Rechner verwendet ein vereinfachtes Jahresmodell. Der tatsächliche Eigenverbrauch hängt von stündlichen Produktions- und Verbrauchsprofilen ab, die sich saisonal und täglich ändern. Wir berücksichtigen auch nicht: Änderungen der Energiepreise, Paneldegradation, Wartungskosten oder Förderungen. Für eine genaue Analyse benötigen Sie eine Stundensimulation mit Smart-Meter-Daten.
Sollte ich auf günstigere Batterien warten?
Die Batteriepreise sinken jährlich um etwa 10-15%, aber gleichzeitig steigen die Strompreise und die Einspeisevergütung sinkt. Wenn Ihre PV-Anlage bereits einen niedrigen Eigenverbrauch hat und Sie viel einspeisen, kann sich ein Speicher schon jetzt lohnen. Für neue Anlagen sollten Sie einen "speicherready" Hybrid-Wechselrichter in Betracht ziehen — so können Sie später einen Speicher nachrüsten, ohne Geräte austauschen zu müssen.

Hinweis: Die Ergebnisse dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung dar. Die tatsächlichen Einsparungen können je nach örtlichen Gegebenheiten und individuellem Nutzungsverhalten abweichen.