Benzin vs. Elektro Rechner

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Vergleichen Sie die Gesamtbetriebskosten (TCO) eines Benzinautos mit einem Elektroauto und finden Sie heraus, womit Sie langfristig mehr sparen. Für Fahrtkosten nutzen Sie unseren Spritkostenrechner. Für die vollständige Eigentumskostenanalyse den Auto-Kosten-Rechner.

Geben Sie Ihre Fahrgewohnheiten und lokalen Energiepreise ein – und erfahren Sie genau, wann sich ein E-Auto gegenüber einem Benziner amortisiert und wie viel Sie über die gesamte Laufzeit sparen oder mehr ausgeben.

Nutzung
Verbrenner (ICE)
Elektroauto (EV)

So funktioniert der Vergleich

Dieser Rechner vergleicht die Gesamtbetriebskosten (TCO) von Verbrenner und E-Auto über Ihre gewählte Besitzdauer:

  1. Kaufkosten: Kaufpreis minus Förderungen und Prämien (z. B. KfW-Wallbox-Förderung oder Dienstwagenvorteile).
  2. Energie: Benzinkosten vs. Stromkosten basierend auf Verbrauch (L/100 km bzw. kWh/100 km) und lokalen Preisen.
  3. Wartung: E-Autos kosten typischerweise 30–50 % weniger — keine Ölwechsel, weniger Bremsverschleiß durch Rekuperation, keine Zahnriemen.
  4. Wertverlust: Kaufpreis minus erwarteter Restwert am Ende der Besitzdauer.
  5. PRO-Charts: Jährliche Kostengliederung, 10-Jahres-Projektion mit 3 Szenarien, CO₂-Vergleich und Sensitivitätstabelle mit 25 Preiskombinationen.

Das Ergebnis zeigt die günstigere Option, Gesamtersparnis, monatliche Ersparnis und geschätzte CO₂-Reduktion durch das E-Auto.

Rechenbeispiele: Verbrenner vs. E-Auto über 5 Jahre

Beispiel 1 — Stadtpendler (10.000 km/Jahr)

  • Verbrenner: 28.000 €, 6,5 L/100 km, 1,70 €/L → ca. 37.500 € Gesamtkosten
  • E-Auto: 38.000 € (kein Bundesbonus), 18 kWh/100 km, 0,35 €/kWh → ca. 36.000 € Gesamtkosten
  • E-Auto spart: ca. 1.500 € über 5 Jahre | CO₂-Ersparnis: ca. 2.100 kg/Jahr

Stadtverkehr maximiert die E-Auto-Effizienz. Rekuperation an jeder Ampel spart Energie, und kurze Tagesstrecken werden problemlos per Heimlader über Nacht gedeckt.

Beispiel 2 — Vielfahrer (25.000 km/Jahr)

  • Verbrenner: 35.000 €, 7 L/100 km, 1,70 €/L → ca. 57.000 € Gesamtkosten
  • E-Auto: 48.000 €, 19 kWh/100 km, 0,35 €/kWh → ca. 48.500 € Gesamtkosten
  • E-Auto spart: ca. 8.500 € über 5 Jahre | CO₂-Ersparnis: ca. 5.250 kg/Jahr

Vielfahrer profitieren am stärksten. Hohe Kilometerleistung lässt die Energiekosten-Ersparnis schnell aufaddieren. Break-Even bereits nach ca. 3,5 Jahren.

Beispiel 3 — Familienfahrer (15.000 km/Jahr)

  • Verbrenner: 32.000 €, 7 L/100 km, 1,70 €/L → ca. 44.500 € Gesamtkosten
  • E-Auto: 44.000 €, 18 kWh/100 km, 0,35 €/kWh → ca. 41.500 € Gesamtkosten
  • E-Auto spart: ca. 3.000 € über 5 Jahre | Break-Even: ca. 6,5 Jahre

Typisches deutsches Fahrprofil. Mit einer 11-kW-Wallbox zu Hause (KfW 442) laden Sie nachts günstig und haben morgens immer vollen Akku — ohne Umweg zur Tankstelle.

Wer profitiert am meisten von einem E-Auto?

E-Autos rechnen sich besonders in bestimmten Nutzungssituationen. Hier die wichtigsten Profile und ihre TCO-Perspektive über 5 Jahre:

Verbrenner vs. E-Auto — Kennzahlen im Überblick

Durchschnittswerte für ein Mittelklassefahrzeug auf dem deutschen Markt (2024–2025). Nutzen Sie diese als Ausgangspunkt und geben Sie Ihre Modelle oben ein.

KennzahlVerbrennerElektroauto
Kaufpreis20.000–45.000 €30.000–60.000 €
Staatliche FörderungKeineDienstwagensteuer 0,25 %; KfW Wallbox
Kraftstoffkosten/km0,08–0,14 €0,03–0,07 € (Heim)
Jährliche Wartung600–1.000 €300–550 €
Typische Reichweite500–800 km300–600 km
CO₂/Jahr (dt. Strommix)~4.200 kg~1.000–1.800 kg
Batteriegarantie8 J / 160.000 km

Versicherungskosten liegen für E-Autos im Schnitt 5–15 % höher, aber der Abstand schrumpft. Nutzen Sie unseren Auto-Kosten-Rechner für eine vollständige Kostenaufstellung inklusive Finanzierung.

Wann rechnet sich ein Elektroauto wirklich?

Der Break-Even hängt von mehreren Faktoren ab, die Sie in Deutschland direkt beeinflussen können. Folgende Bedingungen beschleunigen die Amortisation deutlich:

FAQ

Ist ein Elektroauto günstiger im Betrieb als ein Benziner?
Ja, typischerweise 50–70 % günstiger pro Kilometer. Heimladen mit 0,35 €/kWh und 18 kWh/100 km ergibt 0,063 €/km, während ein Benziner mit 7 L/100 km und 1,70 €/L auf 0,119 €/km kommt — fast doppelt so teuer. Dazu kommen eingesparte Ölwechsel (150–250 € je Service), längere Bremslebensdauer durch Rekuperation und keine Zündkerzen oder Zahnriemen. Der höhere Kaufpreis muss durch Fahrleistung ausgeglichen werden.
Was sind die Gesamtbetriebskosten (TCO) eines E-Autos vs. Verbrenners?
Der TCO umfasst Kaufpreis, Kraftstoff bzw. Strom, Wartung, Versicherung, Steuern und Wertverlust. Beispiel über 5 Jahre bei 15.000 km/Jahr: Ein Verbrenner für 35.000 € mit 700 €/Jahr Wartung und 1.500 €/Jahr Sprit kostet ca. 44.500 € gesamt. Ein E-Auto für 45.000 € (ohne Bundesbonus seit Jan. 2024) mit 350 €/Jahr Wartung und 945 €/Jahr Strom kommt auf ca. 43.000 €. Der ADAC-Kostenvergleich zeigt ähnliche Ergebnisse für viele Modellpaare.
Nach wie vielen Kilometern rechnet sich ein E-Auto?
Typischerweise nach 80.000–150.000 km, je nach Preisdifferenz und Nutzungsverhalten. Bei einer Mehrkosten von 10.000 € und einer jährlichen Ersparnis von 1.400 € (Sprit + Wartung) erreicht man den Break-Even nach rund 7 Jahren / 105.000 km (bei 15.000 km/Jahr). Vielfahrer mit 25.000 km/Jahr amortisieren schon nach 4–5 Jahren. Nutzen Sie den Rechner oben für Ihre persönliche Break-Even-Berechnung.
Was kostet mehr: E-Auto laden oder Benziner tanken?
Laden ist günstiger. Heimladen mit 0,35 €/kWh und 18 kWh/100 km = 0,063 €/km vs. 0,119 €/km Benzin. Bei 15.000 km/Jahr spart man rund 840 € jährlich. Öffentliches DC-Schnellladen kostet 0,45–0,75 €/kWh, also ca. 0,08–0,14 €/km — ungefähr wie Benzin. Maximale Ersparnis erzielt, wer nachts zu Hause lädt, idealerweise mit Wallbox und günstigen Nachttarif.
Welche E-Auto-Förderungen gibt es in Deutschland 2025?
Der bundesweite Umweltbonus (bis zu 4.500 €) lief zum 31. Dezember 2023 aus und wurde nicht verlängert. Weiterhin aktiv: die KfW-Förderung für Wallbox-Installation (Programm 442, bis zu 900 € für Mieter/WEG). Für Dienstwagen gilt die günstige 0,25 %-Versteuerung (statt 1 %) für reine Elektroautos bis 70.000 € Bruttolistenpreis. Einige Bundesländer und Kommunen bieten eigene Förderangebote — prüfen Sie die aktuelle Förderdatenbank der KfW.
Ist ein Plug-in-Hybrid besser als ein reines Elektroauto?
Das hängt vom Nutzungsprofil ab. PHEVs bieten 40–80 km rein elektrische Reichweite plus Verbrennungsmotor als Backup — ideal bei unsicherer Ladeinfrastruktur oder langen Fahrten. Reine E-Autos liefern die niedrigsten Betriebskosten pro Kilometer und null Auspuffemissionen, benötigen aber zuverlässige Lademöglichkeit. Wer täglich unter 60 km fährt und zu Hause laden kann, kommt mit einem reinen E-Auto über 5 Jahre TCO in der Regel günstiger als mit einem PHEV.
Was ist Reichweitenangst und ist sie 2025 noch relevant?
Reichweitenangst bezeichnet die Sorge, mit leerem Akku liegenzubleiben. 2025 sind die meisten E-Autos mit 400–600 km WLTP-Reichweite ausgestattet, und das deutsche Schnellladenetz (IONITY, Fastned, EnBW HyperNetz) wächst stetig. Apps wie PlugShare oder A Better Routeplanner erleichtern die Tourenplanung erheblich. Für tägliche Pendler unter 80 km ist Reichweitenangst kaum noch ein Thema. Herausfordernd bleibt die Situation auf ländlichen Autobahnen mit langen Abständen zwischen Schnellladern.
Wie viel kostet die Wartung eines E-Autos im Vergleich zum Verbrenner?
E-Autos kosten 30–50 % weniger in der Wartung. Es entfallen: Ölwechsel (150–250 € je Service), Zündkerzen, Zahnriemen, Abgasanlage und Getriebeservice. Die Rekuperation schont Bremsbeläge deutlich — ADAC-Daten zeigen typische Wartungskosten von 300–550 €/Jahr für E-Autos vs. 600–1.000 €/Jahr für vergleichbare Benziner. Über 5 Jahre ergibt das 1.500–3.000 € Ersparnis — ein wesentlicher Bestandteil des TCO-Vorteils.
Wie wirkt sich Kälte auf die Reichweite eines E-Autos aus?
Bei −10 °C verlieren E-Autos 20–40 % ihrer WLTP-Reichweite, da Batteriechemie und Kabinenheizung Energie kosten. Gegenmaßnahmen: Vorkonditionierung des Akkus und der Kabine während des Ladens zu Hause, Nutzung von Sitzheizung statt Gebläse, Parken in der Garage. Die meisten modernen E-Autos (z. B. BMW iX, VW ID.4, Hyundai Ioniq 6) zeigen eine temperaturkorrigierte Reichweitenschätzung. Planen Sie im Winter einen Puffer von 25–30 % ein.
Wie beeinflusst Batteriedegradation den Wiederverkaufswert?
E-Auto-Batterien verlieren typischerweise 2–3 % Kapazität pro Jahr und behalten nach 8–10 Jahren noch 75–85 % ihrer ursprünglichen Energie. Die meisten Hersteller gewähren 8 Jahre / 160.000 km Garantie auf mindestens 70 % Kapazität (EU-Pflicht ab 2025: 80 %). Modelle mit nachweislich geringer Degradation (z. B. Hyundai Ioniq 5, Tesla Model 3) erzielen auf dem Gebrauchtmarkt Aufschläge. Käufer fragen zunehmend nach dem Battery Health Report — transparente Daten steigern den Wiederverkaufswert.
Was kostet die Kfz-Versicherung für ein E-Auto im Vergleich?
E-Auto-Versicherungen kosten durchschnittlich 5–15 % mehr als für vergleichbare Verbrenner, hauptsächlich wegen höherer Reparaturkosten bei Batterieschäden und spezialisierter Werkstätten. Typische Jahresprämien: 800–1.400 € (Haftpflicht + Teilkasko) für ein mittelklasse E-Auto vs. 650–1.200 € für einen Verbrenner. Der Abstand schrumpft, da immer mehr Versicherer E-Auto-Tarife einführen. Holen Sie mindestens drei Vergleichsangebote ein — der Unterschied kann 300–500 € pro Jahr betragen.
Welche Umweltvorteile hat ein Elektroauto gegenüber einem Verbrenner?
Im deutschen Strommix (2025: ca. 55 % erneuerbare Energien) verursacht ein E-Auto über den Lebenszyklus 40–60 % weniger CO₂ als ein Benziner, einschließlich Batterieproduktion. Bei 15.000 km/Jahr entspricht das etwa 1.000–1.800 kg CO₂ für das E-Auto vs. 3.000–4.200 kg für den Benziner. Mit einem Ökostromvertrag sinken die Fahrtemissionen auf nahezu null. Zudem entfallen Stickoxide und Feinstaub — ein wichtiger Luftqualitätsvorteil in Städten mit Umweltzonen.
Wie lange dauert das Laden eines E-Autos zu Hause?
Eine normale Haushaltssteckdose (Schuko, 2,3 kW) lädt ca. 10–12 km/Stunde — ausreichend für Wenigfahrer. Eine Wallbox (11 kW, KfW-gefördert) lädt 50–60 km/Stunde und füllt einen 77-kWh-Akku in rund 7 Stunden. Öffentliche DC-Schnelllader (100–350 kW) laden 100–300 km in 20–30 Minuten, kosten aber 0,45–0,75 €/kWh. Für den Alltag ist die 11-kW-Wallbox der goldene Standard — die KfW fördert die Installation im Programm 442 mit bis zu 900 €.
Spart ein E-Auto auf der Autobahn genauso viel wie in der Stadt?
Nein. E-Autos sind in der Stadt am effizientesten: Rekuperation beim Bremsen spart bis zu 20 % Energie, Stop-and-Go-Verkehr benachteiligt Verbrenner besonders stark. Auf der Autobahn (130 km/h+) steigt der E-Auto-Verbrauch auf 22–28 kWh/100 km, was die Ersparnis reduziert. Verbrenner sind auf Landstraßen und bei gleichmäßigem Tempo relativ effizienter. Dennoch ist das E-Auto auch auf der Autobahn günstiger pro km als ein Benziner — der Effekt ist nur geringer als im Stadtverkehr.
Wie berechne ich den Break-Even zwischen Verbrenner und E-Auto?
Formel: Break-Even (Jahre) = Mehrkosten E-Auto ÷ jährliche Gesamtersparnis. Beispiel: E-Auto 45.000 € − Verbrenner 35.000 € = 10.000 € Mehrkosten. Jährliche Ersparnis: 840 € Sprit + 350 € Wartung = 1.190 €/Jahr. Break-Even: 10.000 ÷ 1.190 = 8,4 Jahre. Danach sparen Sie jedes Jahr 1.190 €. Dieser Rechner berechnet das automatisch — geben Sie Ihre Fahrzeugpreise, Fahrleistung und Energiepreise oben ein.