Spritkostenrechner

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Berechnen Sie Kraftstoffkosten für jede Fahrt oder jeden Monat. Vergleichen Sie Benzin und Diesel und sehen Sie, wie Fahrverhalten und Spritpreis Ihre Kosten beeinflussen.

Geben Sie Kraftstoffverbrauch, Kraftstoffpreis und Streckenlänge ein – und berechnen Sie die genauen Kraftstoff- oder Stromkosten für jede Fahrt.

So funktioniert's

Dieser Rechner unterstützt zwei Antriebsarten:

🛢️ Verbrenner (Benzin/Diesel)

  • Benötigter Kraftstoff = (Strecke ÷ 100) × Verbrauch [L]
  • Kosten = Kraftstoff × Preis pro Liter

⚡ Elektroauto (E-Auto)

  • Benötigte Energie = (Strecke ÷ 100) × Verbrauch [kWh]
  • Mit Ladeverlusten: Energie × (1 + Verlust%/100)
  • Kosten = Energie × Preis pro kWh

Kosten pro km = Gesamtkosten ÷ Strecke

Beispiele

🛢️ Verbrenner: München → Hamburg

Strecke 800 km (hin und zurück)

  • Verbrauch: 7 L/100km
  • Preis: 1,80 €/L
  • Benötigter Kraftstoff: 56 L
  • Kosten: 100,80 €
  • Kosten/km: 0,13 €

⚡ E-Auto: Gleiche Strecke

Strecke 800 km (hin und zurück)

  • Verbrauch: 18 kWh/100km
  • Preis: 0,35 €/kWh (Heimladen)
  • Benötigte Energie: 144 kWh
  • Kosten: 50,40 €
  • Kosten/km: 0,06 €

FAQ

Wie wird der Kraftstoffverbrauch gemessen?
In Deutschland wird der Kraftstoffverbrauch in Litern pro 100 km (L/100km) angegeben — je niedriger, desto sparsamer. Durchschnittliche Werte: 5-7 L/100km auf der Autobahn, 8-12 L/100km im Stadtverkehr. Die offiziellen WLTP-Angaben der Hersteller liegen oft 10-20 % unter dem realen Verbrauch, weshalb es sich lohnt, den tatsächlichen Verbrauch über eine volle Tankfüllung zu messen. Diesel-Pkw verbrauchen typisch 25-30 % weniger als Benziner, Hybride schaffen in der Stadt teils 3,5-5 L/100km.
Wie wird der Energieverbrauch beim E-Auto gemessen?
Der Verbrauch von Elektroautos wird in Kilowattstunden pro 100 km (kWh/100km) gemessen. Typische Werte je nach Fahrzeugklasse: Kleinwagen wie der Fiat 500e verbrauchen 13-16 kWh, Mittelklasse-Modelle wie der VW ID.3 oder Tesla Model 3 liegen bei 16-20 kWh, und große SUV wie der BMW iX oder Mercedes EQS SUV bei 22-28 kWh/100km. Fahrstil, Außentemperatur und Klimaanlage/Heizung können den Verbrauch um ±20-30 % beeinflussen. Je niedriger der Verbrauch, desto geringer die Kosten pro Kilometer.
Was sind Ladeverluste?
Beim Laden eines Elektroautos wird ein Teil der Energie in Wärme umgewandelt und geht verloren — das sind sogenannte Ladeverluste. Typische Werte: Wallbox-Laden zu Hause (AC) ca. 10-15 %, öffentliche AC-Säulen ca. 8-12 %, DC-Schnelllader ca. 5-8 %. Um einen 60-kWh-Akku vollzuladen, werden also tatsächlich 66-69 kWh aus dem Netz gezogen. Unser Rechner berücksichtigt diese Verluste, damit Sie die realen Ladekosten genauer einschätzen können. Laden bei moderaten Temperaturen (15-25 °C) minimiert die Verluste.
Wie viel kostet Strom zum Laden eines E-Autos?
Die Ladekosten in Deutschland variieren stark je nach Ladequelle: Zu Hause über die Wallbox kostet der Strom ca. 0,30-0,45 €/kWh (je nach Tarif und Anbieter). Öffentliche AC-Ladesäulen (z. B. EnBW, E.ON) liegen bei 0,45-0,60 €/kWh. DC-Schnelllader (50-300 kW) kosten 0,55-0,80 €/kWh — Ionity mit Abo ab 0,35 €/kWh. Bei manchen Supermärkten (Lidl, Kaufland, Aldi) stehen kostenlose Lader zur Verfügung. Heimladen mit Nachtstrom-Tarif ist die günstigste Option — eine 100-km-Fahrt kostet dann nur ca. 5-7 €.
Vergleicht dieser Rechner Benzin vs. Elektro?
Nein — dieser Rechner berechnet die Fahrtkosten für einen einzelnen Antriebstyp (Benzin, Diesel, LPG oder Elektro). Um die Gesamtkosten eines Verbrenners mit einem Elektroauto auf derselben Strecke zu vergleichen, nutzen Sie unseren dedizierten „Benziner vs. Elektro"-Rechner. Dieser berücksichtigt Spritpreise, Stromkosten, Wartungsunterschiede und Batteriedegradation für einen umfassenden Direktvergleich.
Wie kann ich Kraftstoff-/Stromkosten senken?
Für Verbrenner: gleichmäßige Geschwindigkeit von 100-120 km/h auf der Autobahn halten, sanft beschleunigen, Reifendruck regelmäßig prüfen (0,3 bar zu wenig kostet ca. 2 % Mehrverbrauch), Dachgepäckträger bei Nichtbenutzung abmontieren (spart bis zu 15 %). Für E-Autos: vorwiegend zu Hause im Nachtstrom-Tarif laden, DC-Schnellladen nur bei Bedarf nutzen (kostet 2-3x mehr und belastet die Batterie), Rekuperation aktiv nutzen und den Innenraum bereits beim Laden vorheizen. Sparsames Fahren kann die Kosten um 15-25 % pro Jahr senken.
Ist Diesel günstiger als Benzin im Betrieb?
Diesel-Motoren verbrauchen typisch 5-7 L/100km, Benziner 7-10 L/100km — ein Unterschied von 25-30 %. Obwohl Diesel an der Zapfsäule meist teurer ist, rechnet sich der Diesel für Vielfahrer ab ca. 20.000 km/Jahr. Bei der Pendlerstrecke München–Frankfurt (ca. 350 km) spart ein Diesel gegenüber einem Benziner jährlich 200-400 € — je nach Spritpreis und Modell.
Wie viel mehr Kraftstoff verbrauche ich in der Stadt gegenüber der Autobahn?
Stadtverkehr erhöht den Verbrauch um 30-50 % gegenüber der Autobahn. Häufiges Anfahren und Bremsen sowie Leerlauf sind die Hauptursachen. Ein Auto mit 6 L/100km auf der Autobahn verbraucht in der Stadt oft 9-11 L/100km. Fahrten auf der Autobahn über 130 km/h steigern den Verbrauch dagegen stark — bei 160 km/h oft doppelt so viel wie bei 100 km/h.
Welche Spartipps bringen am meisten?
Die größten Einsparungen erzielen Sie durch: (1) gleichmäßige Autobahngeschwindigkeit um 100-120 km/h — ab 130 km/h steigt der Verbrauch überproportional; (2) richtigen Reifendruck (0,3 bar zu wenig kostet ~1-2 % mehr Kraftstoff); (3) Dachgepäckträger abmontieren, wenn nicht genutzt (spart bis zu 15 % bei Autobahnfahrten); (4) Motor frühzeitig hochschalten. Zusammen können diese Maßnahmen 15-20 % Kraftstoff einsparen.
Wie viel spart Fahrgemeinschaft?
Schon eine zweite Person im Auto halbiert Ihre persönlichen Spritkosten. Bei einem Arbeitsweg von 50 km täglich, 10 L/100km und 1,80 €/Liter zahlen Sie solo ca. 1.620 €/Jahr. Zu zweit nur noch 810 €, zu dritt 540 €. Plattformen wie BlaBlaCar oder die Pendlernetz-App helfen bei der Suche nach Mitfahrenden. Zusätzlich entlasten Fahrgemeinschaften den Verkehr auf Pendlerrouten wie der A8 oder A9.
Lohnt sich ein Hybrid, um Kraftstoffkosten zu senken?
Vollhybride wie Toyota Corolla (4-5 L/100km) oder Hyundai Tucson Hybrid (5-6 L/100km) verbrauchen im Stadtverkehr 30-40 % weniger als vergleichbare Benziner. Bei 20.000 km/Jahr und 1,80 €/Liter sparen Sie 300-600 € pro Jahr. Der Aufpreis gegenüber einem Benziner beträgt 2.000-4.000 €, was einer Amortisationszeit von 5-10 Jahren entspricht. Für Stadtpendler und Käufer mit langer Haltedauer ist ein Hybrid meist sinnvoll.
Wie entwickeln sich die Kraftstoffpreise in Deutschland?
Die Benzin- und Dieselpreise in Deutschland schwanken stark, getrieben durch den Rohölpreis (60-70 % Anteil), Steuern (ca. 50 % des Endpreises) und den Euro-Dollar-Kurs. Historisch lagen die Preise zwischen 1,20 € (2020) und 2,20 € (2022). Die Mineralölsteuer und CO₂-Abgabe steigen schrittweise, was Kraftstoff langfristig verteuert. ADAC-Monitorwerte zeigen, dass Tankstellen dienstags und mittwochs meist günstiger sind.
Wie beeinflusst die Jahreszeit den Kraftstoffverbrauch?
Im Winter steigt der Verbrauch um 10-25 %. Ursachen: Kaltstart-Fettgemisch, dickeres Motoröl, erhöhter Rollwiderstand bei kalten Reifen sowie mehr Stromverbrauch für Heizung und Heckscheibenheizung. E-Autos verlieren bei -10 °C bis zu 30-40 % Reichweite. Im Sommer erhöht die Klimaanlage den Verbrauch um 5-15 %. Mit korrektem Reifendruck und Standheizung (beim E-Auto während des Ladens) lassen sich Wintermehrkosten deutlich reduzieren.
Wie plane ich eine Urlaubsfahrt kostengünstig?
Für kosteneffiziente Autoreisen: (1) App "mehr-tanken" oder "Clever Tanken" für günstige Tankstellen entlang der Route nutzen; (2) kurz vor Autobahnen tanken (Autobahntankstellen kosten oft 15-25 Cent mehr); (3) Reisegeschwindigkeit auf 110-120 km/h begrenzen; (4) Tempomat nutzen; (5) Gepäck reduzieren — 100 kg mehr erhöhen den Verbrauch um ~0,3-0,5 L/100km. Auf langen Strecken können Sie so 20-30 % Kraftstoffkosten sparen.
Kann ich Kraftstoffkosten in der Steuererklärung absetzen?
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Arbeitnehmer können die Entfernungspauschale (0,30 € pro Entfernungskilometer, ab 21. km 0,38 €) als Werbungskosten geltend machen — unabhängig vom tatsächlichen Spritverbrauch. Selbstständige und Freiberufler können tatsächliche Kfz-Kosten oder die Pauschale von 0,30 €/km für betriebliche Fahrten absetzen. Ein Fahrtenbuch ist für gemischt genutzte Fahrzeuge empfehlenswert, um betriebliche Anteile nachzuweisen.